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Infonachmittag in der Caritas-Sozialstation Amberg
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Gut besucht war der Informationsnachmittag der Caritas-Sozial-Station Amberg. Dekan Helmut Süß und Geschäftsführer Alfons
Kurz konnten viele interessierte Zuhörer, darunter Vertreter von Pfarrgemeinden, Seniorenbeauftragte und Fachkräfte der Caritas-Sozialstation
begrüßen. Bürgermeister Richard Gassner, Kümmersbruck, 3. Bürgermeister Rudolf Meier, Amberg, 2. Bürgermeister Georg Paulus,
Ammerthal sowie 2. Bürgermeister Josef Flierl, Kümmersbruck nutzen die Veranstaltung um sich umfassend über die breite Angebotspalette
der Caritas zu informieren.
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| v.links: 2. Bürgermeister Josef Flierl, Kümmersbruck, 2. Bürgermeister Georg Paulus, Ammerthal, Geschäftsführer Alfons Kurz,
Stv. Pflegedienstleiterin Petra Otto, Dekan Helmut Süß, Pflegedienstleiterin Ingeborg Gerlach, 3, Bürgermeister Rudolf Meier,
Amberg.
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Alfons Kurz teilte mit, dass die Sozialstation nächstes Jahr 30 Jahre wird. In dieser Zeit hat sich die Landschaft der ambulanten
Pflege nicht nur wegen der eingeführten Pflegeversicherung 1995 verändert, auch der demografische Wandel wirkt sich immer
mehr aus. Der Sozialstation geht es um eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung führte Kurz aus. Der Einzugsbereich
- mit immerhin rund 57.000 Einwohner - der Amberger Station ist Amberg, Kümmersbruck, Traßlberg, Ursulapoppenricht und Ammerthal.
Kurz betonte, dass jeder der den Dienst der Sozialstation Amberg in Anspruch nimmt, auch darauf vertrauen kann das die Sozialstation
kommt. Dafür stehen ausgebildete Krankenschwestern und Altenpflegerinnen ebenso zur Verfügung wie Hauswirtschafterinnen, ehrenamtliche
Mitarbeiter und derzeit ein Zivildienstleistender. Bezüglich der Einstellung von "Zivis" beklagte Kurz die immer mehr werdenden
Bedingungen des Staates und meinte "kaum eingearbeitet - wieder verabschiedet". In 2008 haben die Mitarbeiterinnen fast 50.000
Hausbesuche gemacht und dabei mit Dienstfahrzeugen rund 150.000 Kilometer zurückgelegt. Derzeit werden im Durchschnitt täglich
40 Essen ausgefahren informierte Geschäftsführer Kurz und der Service "Essen auf Räder" wird zunehmend stärker in Anspruch
genommen. Das Personal unter der Leitung von Frau Ingeborg Gerlach und der Stellvertretung Frau Petra Otto, Kurz bezeichnete
beide als "Managerinnen der Sozialstation" ist bestens aufgestellt um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Ein
großes Anliegen der Sozialstation ist auch die Beratung und Betreuung von pflegenden Angehörigen. Dazu stehen gut ausgebildete
Schwestern zur Verfügung. Wichtig ist es, meinte Kurz, dass die Sozialstation Amberg mit ihren 40 Mitarbeiterinnen rund um
die Uhr, also 24 Stunden erreichbar ist. Eine Sozialstation, so Kurz, ist ein Kompetenzzentrum für Menschen mit Hilfebedarf.
Die Caritas hat sich auf die Fahne geschrieben, die Menschen umfassend und kompetent zu versorgen. Ein wichtiges Ziel der
Caritas ist der Erhalt der Selbständigkeit, der Unabhängigkeit und der Lebensqualität der zu pflegenden Menschen.
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Geschäftsführer Alfons Kurz zeigte das breitgefächerte Angebot der Caritas-Sozialstation auf und betonte, dass mehr als Pflege
geboten wird. Im Vordergrund steht natürlich der pflegerische Dienst, die Pflegeeinsätze, aber auch Verhinderungspflege, hauswirtschaftliche
Versorgung sowie die Einrichtung eines Hausnotrufes. Pflegekurse und Pflegeberatung werden angeboten. Es gibt Gruppen für
pflegende Angehörige, eine Gruppe für Demenz-Kranke sowie einen Palliativen-pflegerischen Dienst. Darüber hinaus organisieren
die Schwestern der Station auch Abwesenheitsservice, Begleitung zum Arzt, Kirchen- oder Friedhofsbesuch oder unterstützen
die zu Pflegenden bei Bank- und Behördengängen sowie Einkäufen. Hilfreich ist auch die Vermittlung von z.B. Gartendiensten,
Hausmeisterarbeiten oder Hilfestellung bei Erledigung der Hausordnung.
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