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Auf den Hund gekommen "Tierischer Therapeut" im Caritas-Marienheim
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Der positive Einfluss von Tieren auf die Psyche des Menschen ist allgemein bekannt. Es gibt inzwischen Tiertherapien, die
große Behandlungserfolge bei der Heilung psychisch kranker Menschen erzielen, z. B. die Begleithunde-Therapie. Für das Tier
und seinen Besitzer gibt es entsprechende Ausbildungen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
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Im Caritas-Marienheim (Altenheim und Kindergarten) wird seit kurzer Zeit ein "Hunde-Therapeut im Praktikum" in der sozialen
Betreuung demenzkranker Bewohner eingesetzt.
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| Marion Beck mit ihrem Co-Therapeuten |
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"Camillo", ein "Golden Retriever", wird derzeit als Begleithund ausgebildet. Sein Frauchen Marion Beck, Angehörige einer Marienheimbewohnerin,
macht parallel dazu eine Ausbildung in "tiergestützter Therapie". Ihr ausbildungsbegleitendes Praktikum legen die beiden im
Caritas-Marienheim ab.
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| Die Bewohner haben Vertrauen zu Camillo |
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Jeden Dienstag um 15.00 Uhr finden sich Hund und Frauchen in der Cafeteria des Marienheims ein, um dort ihr bereits erworbenes
Können zu zeigen. Die beiden leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Lebenszufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner.
Viele der demenzkranken Seniorinnen und Senioren, die ansonsten keine Regung mehr zeigen, beginnen zu lächeln oder sogar wieder
zu sprechen, wenn sie den schwanzwedelnden Therapeuten zu Gesicht bekommen. Sie dürfen ihn streicheln und auch ab und zu ein
"Leckerli" verabreichen. Er wird darauf dressiert, Kontakt zu den Menschen aufzunehmen, ohne sie zu erschrecken oder anzugreifen.
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| Camillo zu füttern bereitet den Senioren sichtlich Freude |
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Aber bekanntlich sind Lehrjahre ja keine Herrenjahre, und der gute Camillo hat noch viel zu lernen. Frauchen ist konsequent
dabei, seine ständige Fresslust unter Kontrolle zu bringen, obwohl seine Vorliebe für Bananen alle zum Lachen bringt.
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