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Maibaum aufstellen im Caritas-Seniorenheim Marienheim
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"Kommens Herr Stadtrat, hem ma des bissl Baam af". Günther Koller, Leiter des Marienheims, und Stadtrat Dieter Amann greifen
beherzt zu, als im Innenhof des Caritas-Marienheims ein Maibaum aufgestellt wird. Im Hau-Ruck-Verfahren steht das rund 15
Meter hohe Gehölz denn auch nach nur wenigen Minuten kerzengerade.
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| Heimleiter und Gäste beim Aufstemmen des Maibaums |
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Nicht zum ersten Mal hatte Dieter Amann (SPD) den Maibaum in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Forstamt für das Seniorendomizil
in der Stadtmitte organisiert. Weil die Bewohner an solche Traditionen gewöhnt sind, beschloss die damalige Leitung des Hauses
vor zehn Jahren, diesen Brauch auch im Marienheim wieder aufleben zu lassen.
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| Heimleiter Günther Koller gratuliert Frau Franziska Stich zum 90. Geburtstag |
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Am Donnerstag, 29.04.2010 hatten nun die Senioren Gelegenheit, das Ritual mit eigenen Augen zu verfolgen. Unter den Augen
der rund 80 Bewohner tanzten die Mädchen und Buben des zugehörigen Kindergartens Marienheim um den Maibaum herum und sangen
dazu Lieder. Heimleiter Günther Koller wusste den Beitrag der Jugend zu schätzen: "Dank unseres integrativen Konzeptes, findet
hier ein täglicher Dialog zwischen den Generationen statt."
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Auf die Frage, ob denn in der Nacht zuvor eine Baumwache eingesetzt war, lachte Koller und erzählte von einem kuriosen Fall
im Katharinenspital Deggendorf. Dort hatten sich Seniorinnen im Alter von 75 bis 89 Jahren den Maibaum unter den Nagel gerissen.
Bislang hat das Marienheim auf Wächter verzichtet, angesichts solch agiler Brauchtumspfleger geriet er aber ins Nachdenken:
"Es wär jetzt vielleicht doch eine Überlegung wert, ab dem nächsten Jahr eine Baumwache aufzustellen." (Quelle: AZ 30.04.2010)
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