Caritas-Pflegeeinrichtungen sind Musterschüler

Eine Krankenpflegerin misst bei einem Patienten den BlutdruckAlle Pflegeeinrichtungen der Caritas Amberg-Sulzbach haben eine 1 vor dem Komma

Im Jahre 2011 wurden alle Caritas-Pflegeeinrichtungen in Trägerschaft bzw. unter der Geschäftsführung des Caritasverbandes Amberg-Sulzbach vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft. Jedes Altenheim und jede Sozialstation schnitt mit sehr gut ab.

Die von den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und ihre Qualität wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft und gewertet. Seit Herbst 2009 werden die Ergebnisse mit Noten versehen. Diese Noten werden von den Landesverbänden der Pflegekassen im Internet veröffentlicht und damit dort für jeden sichtbar. Die Pflegeeinrichtungen wiederum sind verpflichtet die Ergebnisse in den betreffenden Einrichtungen an "gut sichtbarer Stelle" bekannt zu geben. Der Caritasverband Amberg-Sulzbach betreibt in der Stadt Amberg seit vielen Jahren mit dem Marienheim und dem Altenheim Friedlandstraße 2 zwei Einrichtungen der stationären Altenpflege mit insgesamt 227 Betten. Er ist darüber hinaus für die Geschäftsführung der ambulanten Pflegedienste in Amberg und Ensdorf verantwortlich. Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Amberg-Sulzbach, Dipl. Sozialpädagoge (FH) Günther Koller ist ferner gleichzeitig auch Ge-schäftsführer der Ökumenischen Sozialstation Sulzbach-Rosenberg. Alle genannten Einrichtungen haben im Jahre 2011 bei den Qualitätsprüfun-gen des MDK hervorragend abgeschnitten. Sie erhielten ausnahmslos eine 1 vor dem Komma. Das Altenheim an der Friedlandstraße eine 1,0, das Marienheim eine 1,1, die Caritas-Sozialstation Ensdorf eine 1,4, die Ökumenische Sozialstation Sulzbach-Rosenberg eine 1,2 und die Caritas-Sozialstation Amberg eine 1,0. Das bedeutet für die stationären Einrichtungen eine Durchschnittsnote von 1,05 und für die ambulanten Pflegeeinrichtungen eine Durchschnittsnote von 1,2.

Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege standen und stehen trotz guter Durchschnittsnoten diesen Qualitätsprüfungen kritisch gegenüber, u. a. weil sie in erster Linie nur Auskunft über die vorhandenen Dokumentationssysteme geben. Für die Mitarbeiter ist es aber eine Anerkennung ihrer Arbeit, die in der guten Benotung ihren sichtbaren Ausdruck findet. Geschäftsführer Koller legt großen Wert darauf, dass in den von ihm verantwortlichen Pflegeeinrichtungen nicht nur das Qualitätssiegel an der Wand hängt, sondern vor allem in Form der gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bett steht.
 

Auf die Sprache kommt es an

Gruppenbild Erzieherinnen Sprache und Integration

Erstes Treffen der Schwerpunkt-Kitas – Caritas koordiniert

Sprache ist die Grundlage für den Erfolg in der Schule und im weiteren, beruflichen Leben. Um hier möglichst frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt „Schwer-punkt-Kitas: Sprache und Integration“ geschaffen.

Gegenwärtig beteiligen sich aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach drei und aus der Stadt Amberg zwei Kindertagesstätten an diesem Bundesprojekt. Mit Unterstützung des Bundes-Familienministeriums hat der Geschäftsführer des Caritasverbandes Amberg-Sulzbach, Günther Koller, die Koordinierung übernommen.
Bei einem ersten Treffen in der Ökumenische Sozialstation Sulzbach-Rosenberg waren neben den bereits beteiligten Kindergärten auch zwei neue Interessenten aus der Stadt Sulzbach Rosenberg vertreten.

Koller unterstrich, dass die Sprachförderung vor allem dann effektiv ist, wenn sie früh beginnt. Deshalb werden Kinder ab ihrem ersten Tag in einer Schwerpunkt-Kita in ihrer sprachlichen Entwicklung begleitet. Das interessante an diesem Projekt ist, dass das Bundesfamilienministerium den Kindertagesstätten eine Teilzeit-Erzieherin nebst Sachkosten in vollem Umfang finanziert. Das Ziel besteht in der frühest möglichen Förderung der Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung mittels alltagsintegrierter Sprachförderung. Innerhalb des dreijährigen Förderzeitraums wird die Möglichkeit geschaffen Sprachförderung für die Kinder in den ersten drei Lebensjahren in der Ein-richtung umzusetzen.

Beim nun initiierten ersten Erfahrungsaustausch gab es nur Gutes zu hören. Bereits nach wenigen Wochen war in allen Einrichtungen ein äußerst positives Ergebnis feststellbar. Gerade das spielerische Erlernen der Sprache trägt schnell Früchte. Einen regelmäßigen Austausch im Einzugsbereich des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg halten alle Beteiligten für sinnvoll. Koller sagte den neu interessierten Kitas seine Unterstützung bei der Umsetzung der Antragsstellung im Bundesfamilienministerium zu.
Bereits jetzt regt der Koordinator großen Wert darauf, dass nach Ende des Förderzeit-raums 2014 eine Fortsetzung dieser Sprachförderung über die Projektphase hinaus erfolgen muss. „Die Erfolge sind bereits jetzt so groß, dass diese Form der Sprachförderung eine dauerhafte Einrichtung werden muss“, forderte der Caritas-Geschäftsführer.

 

Caritas-Kinder sind Schlaumäuse

KiGa MH - SchlaumäuseKinder aus 16 verschiedenen Nationen fühlen sich zu Hause im Zweigruppigen Kindergarten, Marienheim, des Caritasverbandes Amberg-Sulzbach in Amberg. 16 verschiedene Nationen - 16 verschiedene Heimatsprachen, dies alleine ist Grund genug einen großen Schwerpunkt auf die Vermittlung von Sprachkompetenz der Kinder zu legen.
Dem Caritasverband als Träger des Marienheim-Kindergartens ist es gelungen seit zwei Monaten in zwei verschiedene Sprachprogramme aufgenommen zu werden. Zum einen ist es die Bundesinitiative Schwerpunkt-KiTas Sprache & Integration des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier wird eine halbe Planstelle zusätzlich finanziert.
Ein weiteres Programm ist das Lernprogramm Schlaumäuse des Bayerischen Sozialministeriums. Dem Marienheim-Kindergarten wurde ein brandneuer Laptop mit entsprechenden Lernprogrammen zur Verfügung gestellt.
Bei einem Ortstermin ließen sich MdL Heinz Donhauser (CSU), der sich als ehemaliger Lehrer und Ingenieur sehr für die Sprach- und Computerkompetenz begeistert, und Caritas-Geschäftsführer Günther Koller von der Leiterin des Kindergartens, Anita Rupprecht, und den Kindern das bereits Gelernte zeigen. „Das Erlernen der deutschen Sprache ist Kompetenzbildung pur“, wie es Geschäftsführer Koller formulierte.
 



Aktuelles Jobs Kontakt