Caritas hat einen Umweltauditor

2012-04-04 Günther Koller Umweltauditor Wolfgang HiemerWolfgang Hiemer einer der ersten elf kirchlichen Umwelt-auditoren. Verantwortungsvoll mit der Natur und ihren Geschöpfen umgehen, Ressourcen sparen, die Schöpfung bewahren. Der Umweltgedanke spielt, ausgehend von der Bibel, gerade für kirchliche Einrichtungen eine zentrale Rolle. Kirchliches Umweltmanagement wird vom Bistum Regensburg als wichtige Unterstützung in diesem Bemühen angesehen. So konnten elf kirchliche Umweltauditoren ihr Zertifikat in Empfang nehmen. Einer dieser Teilnehmer im ersten Kurs war Wolfgang Hiemer, Leiter der Caritas-Altenheim Amberg. Geschäftsführer Günther Koller zeigte sich erfreut darüber, dass nun noch mehr der Umweltgedanke in die stationären Caritas-Einrichtungen einzieht. „Zum einen geht es darum noch mehr als bisher auch in den Caritas-Einrichtungen auf alternative und erneuerbare Energien zu setzen, aber zum anderen auch darum Energie einzusparen und dabei Mitarbeiter und Bewohner zu einem sparsamen Umgang mit den Ressourcen zu animieren“, erinnerte Koller. Begleitend zum Theorieteil, der sich über ein Jahr erstreckte, wurden im Lehrgang auch erste Schritte zur Einführung eines Umweltmanagementsystems in den Einrichtungen geführt. Von den Erfahrungen der Piloteinrichtungen profitieren dann möglicherweise viele weitere kirchliche Häuser und andere soziale Dienste. „Ein erster Meilenstein war die Installierung einer großflächi-gen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Caritas-Altenheims an der Friedlandstraße. Wünschenswert wäre in den Altenheimen der Caritas ein geprüftes Umweltmanagement zu installieren“, so Wolfgang Hiemer mit dem Blick auf möglich nächste Schritte.
 

Diözesancaritasdirektor Msgr. Dr. Roland Batz besucht den Caritasverband Amberg-Sulzbach

CV Besuch DiCVMsgr. Dr. Roland Batz absolviert bei seinem Antrittsbesuch beim Caritasverband Amberg-Sulzbach am 13. März 2012 ein straffes Nachmittagsprogramm. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Rechtsanwalt Peter Schlögel und den Geschäftsführer, Dipl. Sozialpädagoge (FH) Günther Koller erfolgte ein Rundgang durch das Kath. Sozial- und Bildungszentrum wobei die Einrichtungsleiter jeweils kurz ihr Aufgabenfeld umrissen. Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit den Caritas-MitarbeiterInnen stellte Geschäftsführer Koller in einer Bilder-Schau die Einrichtungen des Kreiscaritasverbandes in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach vor. Im Marienheim erfolgte ein Rundgang durch das Alteheim und den Kindergarten. Eine weitere Gesprächsrunde mit Regionaldekan Ludwig Gradl, Dekan Markus Brunner, Pfarrer Helmut Süß (Msgr. Dr. Batz absolvierte im Rahmen seiner Priesterausbildung vor Jahren ein Praktikum in der Pfarrei St. Antonius, Kümmersbruck) und Caritas-Verantwortlichen schloss sich an. Der Diözesancaritasdirektor war von der Fülle der Aufgaben des Caritasverbandes Amberg-Suzbach beeindruckt. Msgr. Dr. Batz bot eine ehrliche, offene und konstruktive Zusammenarbeit an.
 

Caritas-Pflegeeinrichtungen sind Musterschüler

Eine Krankenpflegerin misst bei einem Patienten den BlutdruckAlle Pflegeeinrichtungen der Caritas Amberg-Sulzbach haben eine 1 vor dem Komma

Im Jahre 2011 wurden alle Caritas-Pflegeeinrichtungen in Trägerschaft bzw. unter der Geschäftsführung des Caritasverbandes Amberg-Sulzbach vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft. Jedes Altenheim und jede Sozialstation schnitt mit sehr gut ab.

Die von den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und ihre Qualität wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft und gewertet. Seit Herbst 2009 werden die Ergebnisse mit Noten versehen. Diese Noten werden von den Landesverbänden der Pflegekassen im Internet veröffentlicht und damit dort für jeden sichtbar. Die Pflegeeinrichtungen wiederum sind verpflichtet die Ergebnisse in den betreffenden Einrichtungen an "gut sichtbarer Stelle" bekannt zu geben. Der Caritasverband Amberg-Sulzbach betreibt in der Stadt Amberg seit vielen Jahren mit dem Marienheim und dem Altenheim Friedlandstraße 2 zwei Einrichtungen der stationären Altenpflege mit insgesamt 227 Betten. Er ist darüber hinaus für die Geschäftsführung der ambulanten Pflegedienste in Amberg und Ensdorf verantwortlich. Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Amberg-Sulzbach, Dipl. Sozialpädagoge (FH) Günther Koller ist ferner gleichzeitig auch Ge-schäftsführer der Ökumenischen Sozialstation Sulzbach-Rosenberg. Alle genannten Einrichtungen haben im Jahre 2011 bei den Qualitätsprüfun-gen des MDK hervorragend abgeschnitten. Sie erhielten ausnahmslos eine 1 vor dem Komma. Das Altenheim an der Friedlandstraße eine 1,0, das Marienheim eine 1,1, die Caritas-Sozialstation Ensdorf eine 1,4, die Ökumenische Sozialstation Sulzbach-Rosenberg eine 1,2 und die Caritas-Sozialstation Amberg eine 1,0. Das bedeutet für die stationären Einrichtungen eine Durchschnittsnote von 1,05 und für die ambulanten Pflegeeinrichtungen eine Durchschnittsnote von 1,2.

Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege standen und stehen trotz guter Durchschnittsnoten diesen Qualitätsprüfungen kritisch gegenüber, u. a. weil sie in erster Linie nur Auskunft über die vorhandenen Dokumentationssysteme geben. Für die Mitarbeiter ist es aber eine Anerkennung ihrer Arbeit, die in der guten Benotung ihren sichtbaren Ausdruck findet. Geschäftsführer Koller legt großen Wert darauf, dass in den von ihm verantwortlichen Pflegeeinrichtungen nicht nur das Qualitätssiegel an der Wand hängt, sondern vor allem in Form der gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bett steht.
 


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