Foto: I. Huber
Die Frauen lernten die wichtigsten Verkehrsregeln und spielten dazu die gängigen Rollenspiele.
Bei den darauf folgenden Terminen, die zweimal die Woche stattfanden, übten die Teilnehmerinnen, die aus Syrien und dem Irak stammen, Fahrrad zu fahren.Nach zehn Unterrichtsterminen konnten sie ihre erworbenen Fahrradkünste mit einer Fahrt zu einem gemeinsamen Picknick nachweisen. Der Kurs wurde mit Köstlichkeiten aus der jesidischen, arabischen und deutschen Küche und mit viel guter Laune abgeschlossen.
Foto: I. Huber
Die unersetzliche Leiterin des Kurses, Frau Sigrid Spies, die sich schon seit zwei Jahren mit den Fahrradkursen bei der Caritas ehrenamtlich beschäftigt, investiert viel Zeit ins Projekt. Sie bringt den Teilnehmerinnen die Fahrpraxis bei, repariert ihre Fahrräder und integriert sie dadurch in den Alltag der deutschen Gesellschaft, ohne dies an die große Glocke zu hängen.
Die Koordinatorin des Projektes, Caritas Mitarbeiterin Irina Huber, bedankt sich bei allen Sponsoren, die sowie das Geld für die Fahrradhelme spendeten als auch die gebrauchten aber funktionsfähigen Fahrräder zur Verfügung stellten. Alle Frauen, die den Kurs absolvierten, haben jetzt einen neuen Helm und ein gut erhaltendes Fahrrad. Es bleibt nur übrig, weiter zu üben, weil Übung den Meister macht.